Der Achte und das „Goldene Zeitalter“
Ein in der Torah verwurzeltes Goldenes Zeitalter darf nicht als schmückende Fantasie vorgestellt werden.
Sein Gold ist nicht bloß Wohlstand.
Sein Glanz ist bewohnbare Heiligkeit.
Eine erlöste Wirtschaft verlangt noch immer Tausch, Verwaltung und Verantwortung.
Ein erlöstes Haus hat noch immer Geschirr.
Eine erlöste Beziehung verlangt noch immer Zuhören.
Eine erlöste Gesellschaft braucht noch immer Erziehung.
Ein erlöster Mensch muss noch immer wählen.
Was sich ändert, ist die Ausrichtung.
Macht wird Verwaltung.
Wissen wird Daas.
Nähe wird Bund.
Empfangen wird Verwandlung.
Unterschied wird Beziehung.
Das Goldene Zeitalter ist nicht Heiligkeit, die über der Zivilisation schwebt.
Es ist Zivilisation, die fähig wird, Heiligkeit zu tragen.
Das ist der Achte.
